Der Ort St. Trojan-les-Bains
Weite Strände am Golf von
Biskaya, ein herrlicher Kiefernwald, Häuser im
Seebäder-Stil, grüne, im Frühjahr gelbe, duftende
Gärten, eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert, von
Austernzüchter-Hütten gesäumte Kanäle, so bietet
sich St. Trojan dem Auge des Besuchers.
Das 1500 Einwohner zählende
Seebad liegt am Südende der Île d’Oléron, der
zweitgrößten Insel Frankreichs. Es trägt den Namen
eines im frühen Mittelalter heilig gesprochenen
Bischofs der 60 km entfernten Römerstadt Saintes.
Nachgewiesen seit dem 11
Jahrhundert, blieb St. Trojan bis weit ins 19
Jahrhundert ein winziges Fi-scherdorf und
entwickelte sich in der Folgezeit zum Seebad und zu
einem Zentrum der Austernzucht. Gebadet wird heute
am Gatseau-Strand im Novotel Thalassa, einem Zentrum
für Thalassotherapie. Die Kulturen der
Austernzüchter liegen zwischen der Insel und dem
Festland in der Meerenge von Antioche.