Osterseen

1981 wurde dem 1086 Hektar umfassenden Areal der Status eines Naturschutzgebietes zuerkannt.

Die Oberflächen der insgesamt 19 Gewässer machen davon rund ein Drittel aus. 494 Hektar entfallen auf Hoch-, Nieder- und Zwischenmoore, 172 Hektar auf naturnahen Mischwald. Etwa fünf Prozent der Osterseenlandschaft bestehen aus Uferregionen, Verlandungsgebieten und Wiesen. Ihren Namen (er geht auf das altermanische Wort ‚ostan’ im Sinne von ‚nach Osten’ oder ‚im Osten’ zurück) erhielt sie vom größten der – hydrologisch miteinander verbundenen - Gewässer.

Von Informationstafeln ist der Verlauf mehr oder weniger ausgedehnter Wanderrouten abzulesen. Badeplätze sind naturgemäß nur sehr wenige ausgewiesen.

Magere Feuchtwiesen und Halbtrockenrasen sind im jahreszeitlichen Wechsel übersät mit Trollblumen, Mehlprimeln, Sumpfherzblatt, Enzian, Wiesensalbei, Wiesenbocksbart, Alpenflockenblume, Lichtnelken, Mädesüß, Gilb- und Blutweiderich, Wollgras und Orchideen ... An extrem nährstoffarmen Standorten gleicht das ‚fleischfressende’ Fettkraut den Stickstoffmangel durch Insektenfang mittels Blatt-Klebestreifen aus. In der Krautschicht des Osterseenwaldes findet die filigrane ästige Graslilie ideale Bedingungen. Das Nektar- aber auch Futterpflanzenangebot für Schmetterlinge, Schwebfliegen, Hummeln oder Bienen könnte vorteilhafter nicht sein. Libellen fühlen sich an den Osterseen ebenso daheim und genau so Amphibien.

Karte des Naturschutzgebiets
Entstehung
Wettbewerb „Die bedeutendsten Geotope Deutschlands" und Auszeichnung „Nationale Geotope"

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